Postersession
Es besteht die Möglichkeit für alle Teilnehmenden, die eigene Forschungsarbeit im Rahmen einer Postersession vorzustellen mit dem Ziel der Information bzw. des Austausches über aktuell laufende oder kürzlich abgeschlossene Projekte. Vorgestellt werden können (Teil-) Ergebnisse, aber auch die Designs der Studien oder Methodenentwicklungen. Wir hoffen mit der Postersession auch, zu der Vernetzung von ähnlich gelagerten Forschungsinteressen, Vorgehensweisen und Forschenden beizutragen. Weitere Informationen zum Hintergrund der Postersession finden Sie hier.
Beiträge, die während der Postersession präsentiert werden sollen, sind vorab einzureichen und werden begutachtet. Bei der Anmeldung ist der Titel anzugeben. Eine kurze Beschreibung ist erbeten, aber nicht verpflichtend erforderlich, da nach erfolgter Anmeldung eigens aufgefordert wird, ein aussagekräftiges Abstract einzusenden, das Grundlage für die Begutachtung ist. Die verbindliche Annahme des Posters erfolgt dann unabhängig von der (und zeitlich später als die) Bestätigung der Teilnahme am Berliner Methodentreffen. Dies ist organisatorisch leider nicht anders machbar.
Die Postersession wird je nach Anzahl eingereichter Arbeiten zu Themenschwerpunkten gruppiert und durch eine Moderation kurz eingeleitet.
Hinweise zur Postergestaltung finden Sie hier.
Seit 2026 wird der BMT-Posterpreis vergeben. Weitere Informationen finden Sie hier.
Zurückliegende Postersessions
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Siehe auch die Postergalerie, in der die meisten Poster als PDF eingesehen werden können.
Hintergrund zur Postersession
Ein Poster erlaubt – wie ein Vortrag – Interessierte über aktuelle Forschungsarbeiten zu informieren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen; z.T. ist das Poster sogar die hierfür geeignetere Form, da entgegen der knapp bemessenen Diskussionszeit das Vorgestellte im Rahmen der Postersession ausführlich besprochen werden kann. In der hiesigen Forschungslandschaft haben Poster allerdings immer noch teilweise mit Vorurteilen zu kämpfen, so z.B., es würden via Poster nur „unwichtige Ergebnisse“ aus Vorstudien präsentiert oder es sei eine mit wenig Aufwand verbundene „billige“ Möglichkeit, bei Tagungen präsent zu sein. Auch wegen solcher Vorurteile werden Poster mitunter lieblos gestaltet; Probleme sind dann zu viel Information, eine geringe Lesbarkeit, ein unklarer/unstrukturierter Aufbau oder eine vergleichsweise geringe Anschaulichkeit wegen des Verzichts auf Grafiken/Abbildungen.
Es zeichnet sich aber seit einiger Zeit auch ein Umdenken ab: Bei vielen internationalen Tagungen sind Poster mittlerweile als Vorträgen gleichberechtigte und wichtige Präsentationsform anerkannt, und auch viele renommierte Forscherinnen und Forscher präsentieren Ergebnisse ihrer Arbeit auch auf Postern; eine Tendenz, die sich langsam auch für deutschsprachige Kongresse findet.
Mit der Postersession während des Berliner Methodentreffens Qualitative Forschung möchten wir einen Beitrag leisten, dass interessante Beiträge auf Postern angemessen (und das heißt visuell ansprechend und inhaltlich aussagekräftig) präsentiert werden können, die dem Arbeitsstand entsprechen und für die Präsentierenden in ihrer Arbeit dienlich sind durch Rückmeldungen, Anregungen und Möglichkeiten der Vernetzung.
BMT-Posterpreis
Seit dem 21. Berliner Methodentreffen Qualitative Forschung werden drei Poster mit dem BMT-Posterpreis ausgezeichnet; das Preisgeld wird von MAXQDA/VERBI bereitgestellt. Zudem wir ein nicht-dotierter Publikumspreis vergeben, der eine freie Wahl eines Workshops aus dem Programm des Instituts für Qualitative Forschung/Internationale Akademie Berlin oder MAXQDA/VERBI ermöglicht.
Mit dem BMT-Posterpreis soll das für die Wissenschaftskommunikation wichtige Format gewürdigt werden, gerade mit Blick auf die Präsentation von qualitativer Forschung.
Bewertungskriterien
Bezogen auf den Inhalt werden die Themenstellung (Innovation des Themas, Klarheit der Problemstellung sowie ihre wissenschaftliche/“gesellschaftliche“ Relevanz) berücksichtigt sowie– da das BMT besonders Fragen von qualitativen Methoden fokussiert – die methodische Argumentation, also die Nachvollziehbarkeit des Forschungsdesigns, die methodische Begründung (d.h. die Passung von Fragestellung und Methode), die Konkretion der Forschungsumsetzung und die analytische Argumentation mit Blick auf die Ergebnisse und damit der wissenschaftliche Beitrag zum jeweiligen Forschungsfeld/-thema.
Hinsichtlich der Gestaltung wird neben formalen Aspekten (Aufbau, Einsatz von visuellen Elementen, Farbkomposition und Schriftproportionen) besonders gewürdigt, ob das Poster mit Blick auf das Thema und methodische Aspekte eine „originelle“ (eben sehr passende/eigene) Umsetzung bietet und damit den Inhalt auf besondere Weise transportiert.
Die inhaltlichen Kriterien werden mit zwei Dritteln gewichtet, die Gestaltung mit einem Drittel. Es wird über ein Bewertungsschema eine Shortlist erstellt, aus der dann – in einer Jurysitzung – die drei prämierten Poster ausgewählt werden.
Informationen zu Postergestaltung
Die Postergröße sollte DIN A0 (118,9 x 84,1 cm) entsprechen; insgesamt gilt – wegen der Präsentationsform Poster -, den Textanteil gering zu halten und vermehrt Visualisierungen (Grafiken oder Abbildungen) einzusetzen. Auch wenn Poster auffallen sollen, empfiehlt es sich, Farben dezent einzusetzen.
Als Richtlinie sind folgende Schriftgrößen empfohlen:
Poster können zu empirischen Arbeiten oder methodischen Fragestellungen vorgestellt werden; die Postersession wird – eine entsprechende Anzahl vorausgesetzt – in unterschiedliche Themengruppen unterteilt.
Für Poster zu empirischen Arbeiten empfiehlt sich eine klare (auch visuell dargestellte) Unterteilung in Forschungsfrage, Methoden, Ergebnisse und Diskussion; bei methodischen Fragestellungen ein entsprechender Aufbau zu Anliegen, Umsetzung und Resultaten. Ferner sind anzugeben: Name und Anschrift der Autor*innen, verwandte (und zentrale) Literatur.
Darüber hinaus finden sich ggf. Anregungen bei den Postern, die im Verlauf früherer Berliner Methodentreffen präsentiert wurden: siehe die Dokumentation der bisherigen Berliner Methodentreffen.
Fragen bitte an info@berliner-methodentreffen.de.
